Dank dieser Events wird der Winter in Hamburg zur Lieblingsjahreszeit

Vielen Menschen graut es vor den dunklen Wintermonaten. Doch dabei gibt es ausreichend Gründe, sich gerade auf diese Jahreszeit zu freuen! Wenn düstere Wolken den Himmel verhängen und die Kälte allgegenwärtig ist, dann gilt es, sich die wärmsten Winterschuhe anzuziehen und die vielen tollen Events in Hamburg zu entdecken. Terminkalender und Rotstift gezückt: Folgende Highlights sorgen auch bei schlechtem Wetter für einen wunderbaren Winter.

Der Winterdom

Achterbahn und Zuckerwatte bereiten nicht nur bei Wärme und Sonnenschein viel Freude. Denn wann schmecken gebrannte Mandeln wohl besser, als zu einem leckeren Glühwein, eingepackt in Wollmütze und Handschuhe? Auch im Winter lockt der Hamburger Dom wieder mit seinen Buden und Fahrgeschäften Menschen aus aller Welt. Vom 3. November bis zum 3. Dezember 2017 zeigt sich das Volksfest täglich ab 15 Uhr von seiner besten Seite. Ein weiteres Highlight ist das Feuerwerk, das jeden Freitag um 22:30 Uhr die Augen von Klein und Groß zum Leuchten bringt.

Mit Kunst und Kultur durch die kalte Jahreszeit

Bild: Pressebereich – stage-entertainment.de

Auch in diesem Winter bietet es sich wieder an, ein paar der renommierter Hamburger Museen und Galerien zu besuchen. Das Museum für Kunst und Gewerbe kann noch bis zum 21. Januar 2018 mit der Ausstellung PURE GOLD – UPCYCLED! UPGRADED! besichtigt werden. Die Hamburg Kunsthalle präsentiert wiederum noch bis zum 7. Januar 2018 mit HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION internationale Gegenwartskunst. Wofür ist Hamburg noch bekannt? Natürlich für seine Musicals. Wie immer warten sowohl Klassiker als auch neuere Formate auf musikbegeisterte Zuschauer. Tickets für den Broadway-Erfolg Kinky Boots kann man sich zum Beispiel bei Eventim.de kaufen.

Kiezfeeling

Auch wenn die Liebe zu den Hamburger Kiezen in den Sommermonaten ihren Höhepunkt erlebt, locken an den kürzesten Tagen des Jahres verschiedene Events und Straßenfeste in die Hansestadt. Das Winterdeck in St. Pauli lädt ab dem 25. Oktober 2017 mit Getränkekreationen der ganz besonderen Art zum vorweihnachtlichen Schwips. Der Weg zur Bühne vor dem Operettenhaus lohnt sich und lässt sich wunderbar mit einem gemütlichen Stadtspaziergang verbinden. Noch mehr St. Pauli-Begeisterung gibt es beim Weihnachtsmarkt Santa Pauli, vom 23. November bis zum 23. Dezember 2017.

Die eigene Stadt mit neuen Augen sehen

Das liebste Café, das liebste Restaurant und die liebste Kneipe – schnell hat man sich in der eigenen Stadt die ganz persönlichen Favoriten gesucht. Doch wie wäre es, einfach mal etwas Neues auszuprobieren? Hamburg bietet eine Vielzahl von berühmten Attraktionen, die wohl kaum jemand schon alle entdeckt haben kann. Sehen Sie sich doch einmal die hanseatische Historie im Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel an. Stadtgeschichte hautnah und interessant aufbereitet! Auch das Internationale Maritime Museum im ältesten Speicherbauwerk Hamburg sorgt garantiert für Begeisterung. Einen atemberaubenden Blick über den Hafen gibt es dabei gleich noch oben drauf. Kennen Sie schon das Centrum für Naturkunde? Falls nicht – es ist definitiv einen Besuch wert. Die kleinen Räume im Untergeschoss am Grindel laden zum Entdecken ein.

Bewegung macht glücklich

Zu verlockend ist es, sich an kalten Tagen in eine Decke einzuwickeln und mit einer Tasse heißen Kakao das Fernsehprogramm zu genießen. Doch wer seinem Körper mal etwas Gutes tun möchte und Bewegung zu schätzen weiß, findet auch dafür ein tolles Angebot in Hamburg. Das DAV Kletterzentrum nennt sich aus gutem Grund die größte Kletterhalle Norddeutschlands: Sie bietet Optionen für die verschiedensten Schwierigkeitsstufen und für schwindelfreie Athleten ist der Kletterturm mit 15,5 Metern ein echtes Highlight. Bewegung an der frischen Luft mit Weihnachtsstimmung inklusive? Die Eisarena im Planten un Blomen lädt wieder zum Schlittschuhlaufen im Park ein. Eine Runde auf der riesigen Kunsteisbahn in Kombination mit einer großen Tasse Glühwein ist doch niemals zu verachten! Wer der Kälte entfliehen und seinem Körper dabei Erholung und Entspannung bieten möchte, dem sei abschließend ein Besuch einer der vielen Saunalandschaften Hamburgs ans Herz gelegt.

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Online vs. Offline shoppen: Was sieht die Zukunft des Einkaufens aus?

Einer repräsentativen Umfrage vom Juni 2017 zufolge kaufen 80 Prozent der Deutschen häufig oder sogar regelmäßig im Internet ein, 23 Prozent der Befragten könnten sogar gänzlich auf stationäre Filialen verzichten. Auch in Hamburg ist die Situation des Einzelhandels laut ECE-Chef Alexander Otto wegen der Zunahme des Online-Shoppings angespannt. Vorangetrieben wird diese Entwicklung hauptsächlich vom Retail-Giganten Amazon.

An Online-Shops schätzen die Deutschen die riesige Auswahl an Produkten und Marken, die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten und die vielfältigen Bezahlungsoptionen. Außerdem ist Einkaufen im Internet dank Handels- und Logistikdienstleistern sowie Paketshops mit deutlich weniger Stress verbunden und gegen jede Erwartung sogar umweltfreundlicher als der klassische Handel. Es stellt sich die Frage, warum die Hamburger angesichts dieser Vorzüge überhaupt noch in die Geschäfte gehen.

Online und Offline gehen Hand in Hand

Die Antwort ist einfach: Der Aufschwung des E-Commerce hat den stationären Handel nicht verdrängt, sondern lediglich das Konsumverhalten verändert. Das Internet wird gern als Informationsquelle für Produktrecherche, Preisvergleiche und Rezensionslektüre herangezogen. Dies gilt vor allem für beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen wie Reisen, Versicherungen, Kredite und Gesundheitsservices. Den Kauf tätigen Interessenten in 42 % der Fälle jedoch im Laden vor Ort, umgekehrt passiert das nur etwa halb so oft. Dies nennt man in Fachkreisen übrigens den „ROPO-Effekt“, der auf der Webseite https://hosting.1und1.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/was-ist-der-ropo-effekt/ genauer erklärt wird.

Dieser stellt den Handel zwar vor Herausforderungen, bietet jedoch auch Chancen – und somit potenzielle Vorteile für die Kundschaft: Große Händlerketten werden ihre Offline- und Online-Aktivitäten zunehmend aufeinander abstimmen und innovative Wege finden müssen, um besser auf die veränderten Kundenwünsche einzugehen und einen Weg fernab klassischer Verkaufsmodelle einzuschlagen; reine Internet-Shops werden wiederum dazu motiviert, begehbare Showrooms für ihr Produktsortiment einzurichten, um den ROPO-Effekt gewinnbringend für sich nutzen zu können.

Der traditionelle Einkaufsbummel: Die Vorteile

Die Gründe für den ROPO-Effekt liegen auch in den unschlagbaren Vorzügen und Alleinstellungsmerkmalen des realen Einkaufserlebnisses:

  • Persönliche Beratung: Deutsche schätzen die zwischenmenschliche Komponente beim Shoppen im Geschäft und empfinden es als vertrauenswürdiger und transparenter, sich von echten Verkäufern beraten zu lassen, als mit einem gesichtslosen Computersystem zu interagieren.
  • Produkte zum Anfassen: Der rein auf Produktbeschreibungen und den Rezensionen Fremder fußende Online-Kauf ist immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Im Laden können Kunden hingegen die Kleidung erst einmal anprobieren und auf seine Qualität hin prüfen, ein vielversprechendes Parfum beschnuppern oder eine neue Matratze probeliegen.
  • Weniger elektronische Überwachung: Beim Offline-Einkauf läuft man weniger Gefahr, zum gläsernen Kunden zu mutieren, da der Verkäufer – ohne Kundenkarte – keine Daten aus Browser-Cookies oder Nutzer-Accounts beziehen kann.

Durch die Stadt zu schlendern, einen Blick in die Schaufenster zu werfen und in traditionellen Geschäften als Stammkunde erkannt zu werden, ist für viele Bewohner der Hansestadt immer noch eine beliebte Freizeitaktivität, für manche sogar eine Art Lebensgefühl. So lernt man schnell die Atmosphäre eines Geschäfts zu schätzen, findet sich besser im Produktsortiment zurecht und hält einen netten Plausch mit dem Personal. Was könnte also mehr Spaß machen als ein gemütlicher Einkaufsbummel mit Freunden durch die Hamburger Innenstadt?

 

Ausgehen in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg ist für ihr ausgelassenes Nachtleben mit einer Vielzahl an Ausgehmöglichkeiten bekannt, beliebt und berüchtigt. Wer gerne bis in die frühen Morgenstunden tanzt oder sich auch nur entspannt ein paar Drinks schmecken lassen möchte, ist in Hamburg genau richtig. Ob für den Frauenabend, den Junggesellenabschied oder einfach ein ausgelassenes Wochenende, Hamburg bietet eine Vielzahl an Clubs und Bars, die sich besonders auf der berühmten Reeperbahn fast endlos aneinanderreihen und für jede Menge Partyspaß sorgen. In Hamburg werden Sie eine Nacht erleben, die Sie nicht so schnell vergessen werden.

Wer an Ausgehen in Hamburg denkt, denkt meistens als erstes an die berühmte Reeperbahn. Und das ist auch zu recht so, denn hier reihen sich die meisten Clubs und Bars aneinander und bieten reichlich Möglichkeiten, um zu Tanz- und Live-Musik das Tanzbein zu schwingen. Auf der Reeperbahn und dem Kiez (der Bereich auf und rund um die Reeperbahn) lassen sich zu jedem Musikgeschmack Clubs finden, dazu eine Vielzahl an Bars und Kneipen. Die Auswahl reicht von Elektro, über Hip-Hop und Partyhits bis hin zu Rock- und Jazz-Musik, sodass jeder hier auf seine Kosten kommt. Die Clubs sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, sodass dem Tanzen bis in die Puppen nichts im Weg steht. Wenn man an einem Samstag in Hamburg ausgeht, sollte man sich zudem den berühmten Fischmarkt am Sonntagmorgen nicht entgehen lassen. Wer es schafft, bis um morgens 5 Uhr durchzufeiern, geht im Anschluss direkt auf den weltberühmten Hamburger Fischmarkt in Altona, der neben jeder Menge leckerem Fisch und Marktständen mit den legendären Marktschreiern sogar Live-Musik bietet und jedes Wochenende tausende Besucher anlockt.

Doch die Reeperbahn bzw. der Kiez sind nicht alles, was Hamburg in Sachen Nachtleben zu bieten hat. Wer auf eine etwas gehobenere Nacht aus ist, findet unter anderem verschiedene Rooftop Bars, die neben einem eleganten Ambiente und schmackhaften Drinks und Essen einen atemberaubenden Ausblick über Hamburg und den Hafen bieten. Unter anderem das „20up“, das mit einem legendären Hafenblick trumpft oder auch die Open-Air Rooftop Bar „Heaven’s Nest“ an der Reeperbahn mit einer exquisiten Champagner-Bar und einem beeindruckenden Panorama über die Stadt bieten elegante Abende in großer Höher. Auch im glamourösen „Casino Esplanade“ in Hamburg erwartet Sie ein einzigartiges Erlebnis. In dem großen Casino steht ein schicker Dresscode, gehobene Etikette und jede Menge Spielspaß auf dem Programm. Neben den gewöhnlichen Spielen, wie Roulette und Blackjack, können Sie sich auch an den Pokertisch begeben, den High-Rollern beim Setzen von besonders hohen Beträgen zusehen oder sich von den rasselnden Münzen der Slotmaschinen verführen lassen, die aufgrund einer interessanten Geschichte auch gerne „einarmige Banditen“ genannt werden.  

Doch Hamburg wäre nicht die Hansestadt ohne den Hafen. So lassen sich auch jede Menge Ausgehmöglichkeiten am Wasser finden. Ein besonderes Partyerlebnis ist hierbei die Barkasse Hedi, die sich auch als schwimmende Disco bezeichnen lässt und mittlerweile zum beliebten Partyleben Hamburgs zählt. Stündlich kommt man auf das Boot, um einen ausgelassenen Abend mit Bar, DJs und Live Musik direkt auf dem Wasser mit einem einzigartigen Blick auf den Hafen Hamburgs zu verbringen und ordentlich das Tanzbein zu schwingen. Auch an einem Strand fehlt es der Hamburger Hafenstadt nicht. Im Beach Club St. Pauli lässt sich ein Strand direkt am Hamburger Hafen mit Cocktails, Bier und Gegrilltem finden, der einen entspannten Abend auf dem Sand verspricht.

Hamburg ist nicht umsonst für sein legendäres Nachtleben berühmt. Zum Ausgehen in Hamburg lassen sich jede Menge Möglichkeiten für jeden Geschmack finden. Vom Tanzen bis in die Morgenstunden in den vielen Clubs, über Bierchen trinken in der Kneipe und am Wasser, bis hin zum eleganten Abend im Casino oder mit einem atemberaubenden Panorama über die Stadt und den Hafen bietet Hamburg ein vielseitiges Nachtleben, das keine Wünsche offen lässt.

RainerSturm  / pixelio.de

Löwenstarker Klassiker: Der König der Löwen in Hamburg

Hamburg hat sich mit seinen Musicals weltweit einen Namen gemacht. Hinter New York und London rangiert Hamburg auf Platz drei der Musicalstädte. Wie kein anderes Musical prägt Der König der Löwen das Image der Hansestadt. Weiterlesen

Hansestadt und Handtaschen

Auch in der Hansestadt gilt: Nicht ohne meine Handtasche!

Ob Jutebeutel oder Birkin Bag: Ohne eine Handtasche geht keine Frau aus dem Haus. Schließlich ist Sie auch in unserem schönen Hamburg weit mehr als ein praktischer Aufbewahrungsort für Geldbörse, Schlüssel und Smartphone – sondern ein echtes Fashion-Statement. Weiterlesen

Autoentsorgung – So geht es richtig

Ihr Fahrzeug ist schrottreif, kaputt und eine Reparatur kostet mehr als ein Neukauf? Dann Entsorgen Sie Ihr altes Auto noch heute und tun Sie mit den im Artikel genannten Tricks noch etwas Gutes für die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Worauf Sie zuvor achten müssen

Bevor Sie Ihr Fahrzeug in Bares verwandeln können, müssen Sie sich um ein paar Kleinigkeiten kümmern. Zunächst sollten Sie den geringen Aufwand betreiben und das Fahrzeug beim einer zuständigen KFZ-Zulassungsstelle abmelden. Hierzu müssen Sie an besagter Behörde auch Ihren gültigen Fahrzeugschein, die Zulassungsbescheinigung sowie Ihre amtlichen Kennzeichen vorlegen. Diese werden dann alle selbstverständlich vor Ort für ungültig erklärt und stillgelegt. Für diesen Vorgang fallen lediglich Kosten von 5 bis 15 Euro an.

Wie gehe ich nach der Abmeldung vor?

Je nach Absprache mit dem Verwerter und Zustand Ihres Automobils haben Sie zwei Möglichkeiten um vorzugehen. Sollte Ihr Fahrzeug noch Fahrtüchtig sein, können Sie es vor dem stilllegen zum Entsorger bringen und mit den nötigen Unterlagen sowie Kennzeichen zur Behörde fahren um es dort ab zu melden. Sollte ihr Fahrzeug allerdings nicht mehr fahrtüchtig sein, so können Sie die Abmeldung durchführen während oder nachdem Ihr Auto zum Entsorger transportiert wird. Beachten Sie, dass nach der Abmeldung das Fahrzeug rechtlich gesehen weder auf öffentlichen Straßen gefahren oder geparkt werden darf.
Falls Sie sich zeitnahe ein neues Auto kaufen möchten und Ihr altes Kennzeichen behalten wollen, können Sie es sich bis zu 12 Monate bei der Behörde reservieren lassen.

Wie verdienen Sie etwas an der Autoentsorgung?

Haben Sie Ihr Fahrzeug nun auf den Entsorgungshof, wie beispielsweise die Autoverwertung Hamburg, gebracht oder abholen lassen, hängt es stark vom jeweiligen Betreiber ab, wieviel und ob sie Geld für Ihr Automobil erhalten. Daher bietet es sich an, sich genau zu erkunden und zu vergleichen. Denn wer zu schnell handelt, muss oftmals noch eine Gebühr für das Entsorgen bezahlen. Oftmals ist es dann von Vorteil, wenn man sich an eine zertifizierte Annahmestelle wendet. Denn dann wird Ihr Fahrzeug nicht nur fachgerecht zerlegt, sondern kommt Ihrem Geldbeutel und der Umwelt zu Gunsten. Bedenken Sie auch, dass egal in welchem Zustand sich Ihr Auto befindet, es im Grunde bares Geld wert ist. Nicht selten werden Bauteile aus den zu verschrottenden Autos ausgebaut und weiterverkauft. Zudem bestehen einige Teile des Autos aus wertvollen Metallen, dessen Ausbau und Weiterverkauf entsprechend entlohnend für den Entsorgungsbetreiber ist. Also handeln Sie ruhig mit der zuständigen Person. Nach Abschluss und besiegeln der Verhandlungen, achten Sie darauf, dass Ihnen der zuständige Bearbeiter einen Verwertungsnachweis gibt, damit Ihnen die vollständige Entsorgung versichert ist.

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Auch Gewinner müssen Steuern zahlen – Wenn sie was leisten.

Wo Geld im Spiel ist, ist auch das Finanzamt nicht weit. Diese Erfahrung müssen immer mehr Menschen machen, die in Game-Shows oder bei Sport- und Wissenschaftswettbewerben Preisgelder erhalten – denn diese müssen oftmals als zusätzliche Einkünfte versteuert werden.

 

Wie gewonnen, so zerronnen

Die Freude bei Big-Brother-Gewinner Sascha Sirtl war groß, als er 2005 nach 365 Tagen im TV-Container den Gewinn von einer Million Euro erhielt. Doch noch größer als die Freude war der Frust, der einige Jahre später entstand, als das Finanzamt eine Steuernachzahlung von 500.000 Euro verlangte. Sieben Jahre nach dem Gewinn der Show wurde gerichtlich entschieden, dass Gewinne aus Reality- und Castingshows versteuert werden müssen. Ähnlich wurde auch in anderen Fällen entschieden, bei denen eine Leistung des späteren Gewinners erbracht wurde und diese schlussendlich zum Preisgeld führte. Ein Gewinn ist also nichts, was man freudestrahlend entgegennehmen kann – vielmehr ist es Geld, das erst einmal dem Finanzamt als Einnahme angezeigt werden muss. Das gilt auch dann, wenn es sich um ein Preisgeld in Quiz-Shows und ähnlichem handelt. Kandidaten von „Wer wird Millionär“ sind somit auch beim Finanzamt beliebt und werden zur Kasse gebeten.

Spielen im Online-Casino steuerrechtlich relevant?

Gewinne müssen nur dann nicht versteuert werden, wenn sie aus einem Glücksspiel stammen. Wer also mit einem Lotto-Gewinn richtig absahnt, muss sich nicht um etwaige Steuern sorgen. Bei einem Glücksspiel ist laut Regelung der Zufall im Spiel und es wird keine wirkliche Leistung erbracht. Somit ist das gewonnene Geld steuerfrei.

Doch wie sieht es bei Spielen in Online-Casinos wie dem Casumo Casino aus? – Darüber müssen sich jetzt die Gerichte einig werden, denn Poker-Ass Eddy Scharf soll seine Preisgelder versteuern und sieht das nicht ein. In der ersten Instanz entschied das Finanzgericht Köln, dass Pokern kein Glücksspiel sei, sondern eher besondere Fähigkeiten erfordert. Scharf sieht das anders und nun liegt der Fall beim Bundesfinanzhof in München, wo entschieden werden muss, ob Poker-Gewinne tatsächlich steuerpflichtige Einnahmen sind. Der Entscheid wird als äußerst spannend eingestuft, denn je nach Ausgang könnten zukünftig unzählige Hobby-Spieler von Poker & Co zur Kasse gebeten werden.

Wie es mit anderen Spielen aussieht, muss dann wohl noch separat entschieden werden, denn auch bei Black Jack, Roulette und ähnlichem war bisher nur von einem Glücksspiel die Rede. Spricht man diesen Spielen allerdings eine analytische Fähigkeit oder den Einsatz von Geschicklichkeit zu, könnte sich das schnell ändern. Wer Preisgelder gewinnt, sollte daher zeitnah beim Finanzamt nachfragen, ob eine Versteuerung der Gewinne erforderlich ist. Ansonsten kann es zu bösen Überraschungen kommen, wenn das Geld plötzlich nachversteuert werden soll.

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Hamburg für Zocker: Das sollten Sie wissen

Wertvolle Tipps, wie Sie sicher online Sportwetten in Schleswig Holstein spielen

Hamburg für Zocker: Das sollten Sie wissenOnline Sportwetten oder Glücksspiele tippen und spielen, ist heute leichter denn je. Die meisten Anbieter gibt es mittlerweile auch „to Go“. Ihre Internetauftritte sind optimiert für mobile Geräte, wie Smartphone, iPad und Co. Umso mehr wird es überraschen, dass man sich auch ganz schnell in den Bereich der Illegalität begeben kann, denn ein solcher Anbieter muss nicht nur für Deutschland eine Glücksspiellizenz haben. Er muss sich in einigen Fällen sogar für ein bestimmtes Bundesland zertifizieren lassen.

Der Anbieter beispielsweise verfügt über eine Lizenz in Schleswig-Holstein – nur, wer als Spieler einen registrierten Erstwohnsitz in diesem Bundesland (auch die Zweitwohnung ist gültig) bei der Anmeldung in einem solchen Online-Portal nachweisen kann, der darf auch spielen. Andernfalls handelt es sich um unerlaubtes Glücksspiel.

Was kann ein Interessierter tun, um sich zu schützen, wenn er online spielen möchte. Es gibt einige Dinge, auf die man achten kann:

  • Achten Sie auf der Internetpräsenz auf die jeweiligen Zertifikate. Seriöse Anbieter veröffentlichen diese. Meist ist zusätzlich das Wappen des jeweiligen Bundeslandes sichtbar dargestellt.
  • Bei der Erstanmeldung im Portal werden die Ausweisdaten des Spielers abgefragt, um eine amtliche Auskunft zur Echtheit von Alter und Bundesland abzuprüfen. Das stellt auch sicher, dass Online-Spieler auch volljährig sind.
  • Seriöse Anbieter sind transparent. So wird angegeben, wie hoch die Zahl der Kunden ist, die in dem Portal bereits erfolgreich spielen.
  • Man kann sich außerdem Auskunft (beim Anbieter selbst oder über andere User und deren Erfahrungen) einholen, wie lange der Anbieter schon existiert. Seriöse Anbieter halten sich lange am Markt, da sie die Gewinne an die Kunden jederzeit ordentlich auszahlen.
  • Man sollte auch Informationen über die Registrierungsstellen einholen: Eine Registrierung eines Anbieters in Malta beispielsweise, klingt für hiesige Ohren vielleicht „anrüchig“, ist aber in der Realität genau umgekehrt. Malta hat die strengsten Bestimmungen für solche Zulassungen überhaupt und ist damit Vorreiter in Europa. Seriöse Anbieter unterwerfen sich also extra dort den Regularien. Nummer der Registrierung, sowie der Lizenz, sollten spätestens im Impressum angegeben sein.
  • Wenn man nach dem Kundenservice oder dem „Kleingedruckten“ lange suchen muss: Finger weg vom Online -Spiel! Ein seriöser Anbieter wird immer schnell für Fragen der User erreichbar sein, denn er hat nichts zu verbergen. Meist werden heute kostenfreie Hotlines oder sogar Live-Chats angeboten. So kann man sich während des Spielens gleich erkundigen.
  • Der Anbieter Zeit auf, wie auch die Übertragung von verschlüsselten Zahlungsdaten zertifiziert ist. Hierzu existieren verschiedene Zertifizierungen, die garantieren, dass die eigenen Bankdaten auch wirklich sicher übertragen werden.
  • Der Anbieter stellt seriöse Zahlungswege zur Verfügung und informiert transparent über versteckte Kosten.

Es gibt also einige wertvolle Informationen, die man vorab in Erfahrung bringen kann, damit dem Spielgenuss nichts mehr im Weg steht. Schützen Sie Ihre Daten, denn es geht um den Schutz Ihrer eigenen Person!

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