Matthäuskirche

Die Matthäuskirche im schönen Stadtteil Winterhude wurde zwischen 1910 und 1912 errichtet. Die eindrucksvolle Kirche besticht durch ihre neobarocke Bauform und ihre Fassade aus rotem Backstein. Errichtet wurde das evangelische Gebäude vom Hamburger Baumeister Julius Faulwasser. 1961 bis 1971 entstanden die prächtigen bunten Glasfenster, die bis heute den Innenraum prägen.


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Sankt Nikolai Kirche

Die Nikolaikirche ist eine der ältesten Kirchen Hamburgs. Ursprünglich als kleine Hafenkapelle im Jahr 1195 gegründet, wuchs die Kirche stetig mit der Stadt. Als die Kirche 1842 bis auf die Grundmauern abbrannte, wurde sie auf Initiative der Bürger wieder aufgebaut, so dass sie wieder eins der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt bildete.

1874 war die St. Nikolai Kirche wieder fertig gestellt und war bis dato das höchste Gebäude der Welt.
Noch heute gehört sie zu den vier höchsten Kirchtürmen der Welt.

Im 2. Weltkrieg war die Nikolai Kirche Opfer eines Bombenangriffs und wurde 1943 wieder fast komplett zerstört.
Heute ist die Kirche ein Mahnmal für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft.

Es finden immer wieder Ausstellungen und Veranstaltungen an diesem Ort statt, die für Frieden und Volkerverständigung werden.

Eine besondere Attraktionen ist der gläserne Fahrstuhl der die Besucher auf die 76 Meter hohe Plattform bringt, wo ein sensationeller Ausblick auf den Hamburger Hafen, die Innenstadt und die Alster gewährt wird.

Weitere Informationen und aktuelle Veranstaltungen: Hier


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St. Michaelis Kirche (Der Michel)

Das Wahrzeichen Hamburgs ist  unter dem liebevollen Spitznamen „Michel“ bekannt.

Den Status des Wahrzeichens erhielt die als der schönste Kirchenbarockbau des Nordens bekannte Kirche  von den Seeleuten. Diese konnten den 132 m  hohen Turm der St. Michaelis-Kirche mit Deutschlands größte Turmuhr als erstes  sehen, wenn sie Richtung Hamburg fuhren.

Steht man oben auf dem Michel, so  kann man einen beeindruckenden Rundumblick über die Stadt Hamburg  und seinen Hafen genießen.

Die Geschichte  St. Michaelis geht bis ins  17. Jahrhundert zurück, jedoch wurde erst um 1751 der Grundstein für die heute zu besichtigende Kirche gelegt.

1906 brannte die Kirche fast vollständig nieder, wurde jedoch originalgetreu wieder aufgebaut.

Das spätbarocke Äußere des Michel, aber vor allem das Innere im Stil des norddeutschen Barock absolut sehenswert.

In der Krypta ist die letzte Ruhestätte von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788), der 1767 in Hamburg als Kirchenmusikdirektor bekannt wurde. Außerdem befindet sich auch die letzte Ruhestätte von Hinrich Borkenstein (1705 – 1777), einem Hamburger Kaufmann und Komödienschreiber.

Die Orgelkonzerte in der Kirche mit bis zu 2.500 Sitzplätzen sind in jedem Fall einen Besuch wert.