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Freizeit in Hamburg: Was soll ich nur machen? – Kein Problem, hier kommt ein kleiner Überblick

In unserer schönen Hansestadt wird es eigentlich nie langweilig. Die wahrscheinlich interessanteste Stadt Deutschlands beheimatet knapp 1,8 Millionen Menschen und kann aktuell 11,6 Millionen Übernachtungen verbuchen. Knapp sechs Millionen besuchten eine der zahlreichen Freizeitangebote in der Stadt. Soviel zu den Fakten.
Über die verschiedenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gibt’s im Folgenden einen kleinen Überblick. – Aber Achtung, die Betonung liegt auf „kleiner Überblick“.

Gleich vorweg: Für Besichtigungen der unterschiedlichsten Art lohnt es sich, an einer geführten Tour teilzunehmen. Der Guide kann während des Rundgangs ein paar Anekdoten zum Besten geben und man bekommt auch gern mal den einen oder anderen Insidertipp (zum Beispiel, wo die Schwäne überwintern und wie sie dahin kommen oder wo es das beste Steakhouse in Hamburg gibt).

Was darf es denn sein?

In Hamburg sind die Möglichkeiten seine freie Zeit zu verbringen vielfältig: Von Wellness, Shopping, Musik, Kunst und Kultur, Abendprogramm und Party bis Sport, Angebote soweit das Auge reicht –und weiter.

Wellness

NIVEA HausDie zahlreichen Wellnesstempel im gesamten Stadtgebiet stellen den Wellnessfan vor die Qual der Wahl. Soll es eine Beautybehandlung in der City, zum Beispiel im NIVEA-Haus am Jungfernstieg, sein oder doch lieber Sauna mit Beautytreatment im MeridianSpa – oder soll es doch ins traditionelle türkische Badehaus, ins Hamam, zum Beispiel an der Feldstraße oder in Wilhelmsburg, gehen?

Shopping

100_2849Nicht nur Wellnesseinrichtungen gibt es en masse in Hamburg, auch mit Shoppingmals und -meilen (ja, beides Mehrzahl) kann die Hansestadt dienen. Vom Bahnhof Richtung Rathaus ist der Besucher schon direkt bei der ersten Möglichkeit, die Spitaler Straße und die Mönckebergstraße beherbergen viele bekannte Shops, von Adidas bis H&M. Und mittig befindet sich die Europa-Passage.
Aber auch der Jungfernstieg mit angrenzendem Neuen Wall und die Esplanade laden zumindest zu einem Schaufensterbummel ein.
Nach paar Minuten mit der U3 gelangt man auch zum Einkaufszentrum Hamburger Meile an der Haltestelle Mundsburg.
Eine weitere Möglichkeit für Shoppingwillige und -wütige befindet sich Richtung Flughafen. Das AEZ, das Alstertal Einkaufszentrum, Norddeutschlands größtes Einkaufzentrum, lockt mit über 240 Shops und Stores.

Musik und Kunst und Kultur

pdoHamburg hat neben dem reichhaltigen Angebot an musikalischer Unterhaltung auch viel in Richtung Kunst und Kultur zu bieten, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden sollte.
Soll es in die Oper gehen? Bitte schön, das Programm der Hamburgischen Staatsoper hält vieles bereit.
Doch lieber ein Konzert? Auch das ist kein Problem! Im Sommer gibt es den Hamburger Kultursommer auf der Bahrenfelder Trabrennbahn, bei dem sich Musikgrößen vieler Kategorien die Klinke in die Hand geben. Auch auf der Stadtparkbühne gibt es ein Stelldichein, das sich wie ein Who-is-who liest. Aber nicht nur Outdoor, sondern auch Indoor gibt es viel Musik und Kultur. Zahlreiche Musicals und ähnliche Veranstaltungen stehen zur Wahl: Ob König der Löwen, Phantom der Oper oder Heiße Ecke, das St. Pauli Musical, in Schmidts Tivoli, um nur drei zu nennen. Kult sind auch das Pulverfass und Alma Hoppes Lustspielhaus. Besuchen Sie eine Vorstellung und Sie wissen, warum.

Abendprogramm und Party

Allen voran ist hier die bekannteste Meile der Welt, der Hamburger Kiez, zu nennen. Die unzähligen Bars, Kneipen, Tanzlokale und Mischungen aus allem bieten Besuchern aber auch Einheimischen viele Möglichkeiten zum Feiern und Tanzen. Aber auch in den anderen Stadtteilen gibt es genug Gelegenheiten dafür. Im Kampnagel in Winterhude beispielsweise findet ein regelmäßig wechselndes Abendangebot statt.

Sport

Soll es ein Tauchkurs sein oder doch lieber ein Besuch im Kletterwald?
Kein Problem! Tauchschulen bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene und Klettern geht auch direkt im Hafen. Auf dem größten, fahrtüchtigen Museumsschiff der Welt, der Cap San Diego, steht Gruppen ein Hochseilgarten zur Verfügung. Aber auch andere Kletterparks im Hamburger Stadtgebiet, zum Beispiel der Kletterwald Hamburg, der einzige Wald-Hochseilgarten der Stadt, warten auf Kletterbegeisterte. Auch für Kinder gibt es ein spezielles Angebot.
Noch nicht genug? Kein Thema Tretboot, Kanu, Stadtrad und schöne Strecken zum Joggen bietet die Stadt außerdem.

Was es auch sein soll, in Hamburg ist man für jeden Geschmack gerüstet, seien Sie aktiv und erleben Sie viel oder ruhen Sie sich aus.
Sie haben die Wahl.
Wir wünschen Ihnen einen tollen Aufenthalt!

Universität Hamburg – alt und modern

Lernen zwischen Hafencity und Michel? Ein Umzug nach Hamburg für das Studium ist durchaus eine Überlegung wert. Die Hansestadt lockt derzeit mit 19 staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in den Norden. Mit fast 40.000 Studierenden ist die Universität Hamburg die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschland und die drittgrößte Hochschule des Landes. Weiterlesen

Mobil in Hamburg: der Nahverkehr des HVV

Der HVV wurde bereits 1965 gegründet. Der Hamburger Verkehrsverbund ist der älteste Verkehrsverbund der Welt und umfasst das Stadtgebiet Hamburgs und sechs unmittelbar angrenzende Landkreise der benachbarten Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Verbund ist in mehrere Gesellschaften aufgeteilt:
• Die Hamburger Hochbahn AG (HHA) betreibt die drei U-Bahn-Linien U1, U2 und U3.
• Die S-Bahn Hamburg GmbH übernimmt den Betrieb der sechs S-Bahn-Linien Hamburgs.
• Die AKN Eisenbahn AG ist für drei A-Bahn-Linien verantwortlich.
• Auf dem Wasser sichern die Fährlinien der HADAG Seetouristik und die Fährdienst AG die Beförderung.
Die knapp 650 Buslinien Hamburges werden von unterschiedlichen Unternehmen betrieben, mehrheitlich aber ebenfalls von der HHA.

Tarifgebiete und Preisstaffel

Neben Tages- und Einzelfahrkarten bietet der HVV auch Zeitkarten, also Monats- und Jahresabonnements an. Der Großraum Hamburg wird in fünf Tarifgebiete (A-E) und davon abhängig in entsprechende Preisgruppen unterteilt.

Gegenüber anderen Nahverkehrsbetreibern sind Fahrkarten des HVV bereits ab dem Kauf am Automaten oder Schalter gültig. Sie müssen nicht gesondert entwertet werden. Fahrkartenkontrollen gehören zum Alltag im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. Dabei werden entweder Eingangsbereiche durch größere Dienstgruppen abgesperrt oder kleine Kontrolltrupps während der Fahrt in den einzelnen Waggons eingesetzt. Schwarzfahren wird in Hamburg vergleichweise schnell mit einer Anzeige, einem Vermerk und 40,-€ geahndet.

Verlässlichkeit des HVV

Die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit des HVV ist meist gegeben. Doch wie überall sind Streckenumbauten auch in Hamburg aber nicht zu vermeiden. Diese behindern den flüssigen Verkehr, da der eingesetzte Schienenersatzverkehr dem teils sehr hohen Verkehrsaufkommen ausgesetzt sind. Zugausfälle und Personenschäden sind aber eine Seltenheit in den U- und S-Bahnen Hamburgs, was auch durch die gesicherten und vergleichsweise kurzen Strecken bedingt ist.

Optimal für das Sightseeing

Gerade für Touristen eignet sich das gut ausgebaute und dichte Verkehrsnetz der Stadt gut, um alle Sehenswürdigkeit auch bei schlechterem Wetter einfach und bequem zu erreichen.

Einer ausgedehnten Sightseeing-Tour und/oder Shopping-Tour steht also nichts im Weg!

Die Linie U4 in Richtung Hamburger Hafencity wird 2012 fertiggestellt und das Netz sinnvoll ergänzen.

Bild: HVV.de